Einmal befragt, worin er den künstlerischen
Schwerpunkt seiner Arbeit sehe, gab Giorgio die
lapidare Auskunft: "In der konkreten Wirklichkeitserfahrung,
die verbildlicht, verdeutlicht, verstärkt,
aber auch verschlüsselt wird."
Dass mit Wirklichkeit nicht der Positivismus
faktengläubiger Wissenschaft gemeint sein kann, wird schon
auf den ersten Blick deutlich. Giorgio's Arbeiten sind meilenweit
von einer abbildhaften Realität entfernt.
In Sammlerkreisen ist Giorgio schon
längst ein Geheimtipp. 1954 in Viersen geboren und mit einem
Standbein im Allgäu, arbeitet er unterdessen vor allem in
Ligurien. In seinen raffinierten, farbintensiven Holzschnitten
ertastet er neue Lebensräume für sich und den Betrachter.
Ausstellung bis Ende Juni 2006.
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